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Fitte Frau joggt Treppe hoch

Betriebliche Gesundheitsförderung – Tipps für dein Unternehmen

Die Anforderungen am Arbeitsplatz nehmen zu, die Komplexität steigt und auch privat fällt das Abschalten immer schwerer. Von Arbeitenden wird eine enorme Leistungsfähigkeit abverlangt – häufig auf Kosten ihrer Gesundheit. Wie Beschäftigte durch betriebliche Gesundheitsförderung fit bleiben und sich am Arbeitsplatz wohl fühlen, verraten wir dir in diesem Artikel:

Das Arbeitsschutzgesetz

Unter dem Arbeitsschutzgesetz sind Maßnahmen definiert, die Unfälle auf der Arbeit verhindern und eine “menschengerechte Gestaltung” gewährleisten sollen. Was vielleicht etwas ungewöhnlich formuliert ist, hat allerdings einen enorm wichtigen Kern.

Paragraph ArbSchG

Das Arbeitsschutzgesetz ist verpflichtend. Damit soll nicht nur die körperliche und seelische Gesundheit der Arbeitenden geschützt werden, sondern auch ihr Persönlichkeitsrecht. Auch die Förderung von Weiterentwicklung, die Möglichkeit sozialer Kontakte und das Respektieren von Verschiedenheit gilt es stets zu berücksichtigen. 


Darüber hinaus gibt es die betriebliche Gesundheitsförderung. Diese ist zwar freiwillig, für jedes Unternehmen aber absolut von Vorteil. Aber was versteht man darunter überhaupt?

Was ist betriebliche Gesundheitsförderung und wie funktioniert sie?

Die betriebliche Gesundheitsförderung, kurz BGF, ist ein wichtiges Element des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Mit entsprechenden Maßnahmen soll das ganzheitliche Konzept die Gesundheit der Mitarbeitenden verbessern, Krankheiten vorbeugen und eine gute Work-Life-Balance fördern. Sounds good! 

Laut WHO ist die Gesundheitsförderung “ein Prozess, der den Menschen mehr Entscheidungen über ihre Gesundheit ermöglicht und dadurch die Gesundheit verbessern kann”.

Damit das nachhaltig funktioniert, muss nicht nur das Arbeitsumfeld gesundheitsfreundlichen gestaltet sein, sondern auch das Mitwirken der Beschäftigten ist gefragt. Warum BFG so vorteilhaft ist? Wir zeigen es dir.

betriebliche gesundheitsförderung erklärung

Welche Ziele hat betriebliche Gesundheitsförderung

Arbeitgebende und Arbeitnehmende profitieren von der betrieblichen Gesundheitsförderung gleichermaßen. Sie sorgt nicht nur für mehr Zufriedenheit bei den Kolleg:innen, sondern stärkt das gesamte Unternehmen:

Vorteile für Arbeitgebende:

  • Gestärkte Leistungsfähigkeit aller Mitarbeitenden
  • Motivationssteigerung durch stärkere Identifikation mit dem Unternehmen
  • Kostensenkung durch weniger Krankheits- und Produktionsausfälle
  • Steigerung der Produktivität und Qualität
  • Imageaufwertung des Unternehmens
  • Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit 
  • Stärkung der Unternehmenskultur und Mitarbeiterbindung
betriebliche Gesundheitsförderung Vorteile für Arbeitgeber und -nehmer

Vorteile für Arbeitnehmende:

  • Verbesserung des eigenen Gesundheitszustandes 
  • Senkung gesundheitlicher Risiken
  • Reduzierung von Arztbesuchen 
  • Weniger Belastung
  • Mehr Lebensqualität
  • Förderung der Leistungsfähigkeit und Motivation
  • Höhere Arbeitszufriedenheit und besseres Betriebsklima
  • Mitgestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsablaufs
glückliche Person – betriebliche Gesundheitsförderung bietet viele Vorteile

Beispiele für betriebliche Gesundheitsförderung

1. Sport

Let's get fit. Denn fitte Teams sind fokussierter und haben weniger Fehlzeiten. Als Arbeitgeber:in gibt es verschiedene Möglichkeiten, Sport in den Arbeitsalltag zu integrieren. Wie wäre es mit Sportangeboten wie Yoga oder HIIT-Trainings? Diese können intern im Rahmen des Unternehmens stattfinden oder mit einer kostenlosen Fitnessstudio-Mitgliedschaft vor/nach der Arbeit wahrgenommen werden. Viele Kolleg:innen kommen außerdem gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit oder würden vielleicht sogar ins Büro joggen – wenn es die Möglichkeit gäbe, sich dort frisch zu machen. Es kann also auch durchaus attraktiv sein, eine Dusche am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.


betriebliche gesundheitsförderung fitnessstudio und co.

2. Weiterbildung/Seminarangebote

Wer seine Mitarbeitenden fördern will, muss das nicht immer mit materielle Angebote tun. Auch die Möglichkeit der Wissensgenerierung trägt zur Gesundheitsförderung bei. Viele haben im stressigen Alltag nicht immer Zeit oder Lust, sich mit präventiven Themen auseinanderzusetzen – we know what we're talking about. Es kann daher hilfreich sein, entsprechende (freiwillige) Seminare zu organisieren. Im Fokus könnten Themen wie Ernährung, Krebsvorsorge, der richtige Umgang mit der virtuellen Welt sowie Ergonomie am Arbeitsplatz stehen. Ebenfalls immer wertvoll: Feedback von den Mitarbeitenden einholen. Was interessiert sie besonders? Worüber möchten sie mehr lernen und wo wünschen sie sich mehr Aufklärung? 



Akademikerhut – betriebliche Gesundheitsförderung Maßnahmen: Weiterbildung

3. Work-Life-Balance

40 Stunden die Woche oder sogar mehr? Der Beruf nimmt immer mehr Lebenszeit in Anspruch. Die berufliche Verfügbarkeit beschränkt sich schon längst nicht mehr nur auf die physische Anwesenheit am Arbeitsplatz, sondern macht auch mental abhängig. Darunter leidet nicht selten die Freizeit, in der das Abschalten oft schwerfällt. Genau deswegen ist eine gute Work-Life-Balance so wichtig. Sie zielt wortwörtlich darauf ab, das Verhältnis von Arbeits- und Privatleben in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Um das zu unterstützen, reichen gesundheitsfördernde Maßnahmen von flexiblen Arbeitszeiten über die Wahl des Arbeitsortes bis hin zur festgelegten Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten.


Für noch mehr Einklang zwischen Arbeit und Erholung bieten sich auch Entspannungsangebote wie Massagen, Napping Rooms und Team Events an. Mehr Tipps und Inspiration findest du auch in unserem Artikel “So wichtig ist mentale Gesundheit – auch im Büro”.

4. Ernährung

Kreative Ideen brauchen einen fitten Geist. Eine ausgewogene Ernährung ist dabei das A und O, denn sie fördert nicht nur die Produktivität, sondern auch die Konzentration am Arbeitsplatz. 

Ein knurrender Magen reduziert die Aufnahmefähigkeit und hat meist ein Energieloch zur Folge. Zu schwer verdauliche Mahlzeiten machen wiederum müde und träge. Wie du das Problem lösen kannst? Mit leckeren, abwechslungsreichen Lunch-Angeboten wie einer Salatbar, veganen und vegetarischen Gerichten, Obst und Frucht-Nuss-Mischungen zum Knabbern zwischendurch und einer gut ausgestatteten Küche zum Zubereiten eigener Speisen. Auch durch das Teilen von Rezepten und mittels Bezuschussung  kann eine ausgewogene Ernährung im Büro gefördert werden. Schau dir dazu gerne auch unseren Artikel über den “steuerfreien Sachbezug” an.

Teller mit Brokkoli

Das Beste kommt zum Schluss: Unsere Snacks sorgen für die perfekte Work-Life-Snack-Balance und sind für uns definitiv ein Grundbaustein ausgewogener Ernährung. Die numove-Proteinriegel, nucao-Schokoriegel sowie unser Fitness Shake sind nicht nur ein genussvoller Anreiz, ins Büro zu kommen, sondern helfen auch beim Überbrücken des Nachmittagstiefs. Vegan, bio, fair und in verschiedensten Sorten ist in unseren Office-Bundles garantiert für alle Kollegen etwas dabei. 


So lecker kann betriebliche Gesundheitsförderung sein.



geöffneter nucao-Riegel Crisp&Crunch

Leckere Snacks für fitte Mitarbeitende:

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Quellen:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/vorteile.html


https://leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/betriebliche-gesundheitsfoerderung/#:~:text=Als%20Betriebliche%20Gesundheitsf%C3%B6rderung%20(BGF)%20wird,und%20Ressourcen%20vermehrt%20werden%20sollen.


Anderson LM, Quinn TA, Glanz K et al (2009) The Effectiveness of Worksite Nutrition and Physical Activity. Interventions for Controlling Employee Overweight and Obesity. Am J Prev Med 37(4):340–357


Aldana, Steven: Financial impact of health promotion programs: a comprehensive review of the literature, in American Journal of Health Promotion 5 (2001), S. 296 -320 ︎


Chapman, Larry: Meta-Evaluation of Worksite Health Promotion Economic Return

Studies, in The Art of Health Promotion 6 (2003), S. 1-10.


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